Geschichte


 

„Das schöne an der Geschichte ist, dass sie täglich weiter geschrieben wird“



 

Ein Kurzer Rückblick

Oldenrode - Düderode, am Rande des Harzes, besteht seit ca. 950 Jahren.

Eine Urkunde aus dem Jahre 1055 belegt die Gründung von Düderode, welches damals noch Dudiggeroth hieß.

Nördlich von Oldenrode, zur Quelle der Eterna (Rotenbach) , war aus dem Jahre 1055, die Grenze zwischen dem Bistum Mainz und dem Bistum Hildesheim.

Weiter war das Bächlein auch Grenze zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig.

Heute gehört Oldenrode - Düderode zum Landkreis Northeim. Ebenfalls nahe den Übergängen zu den Landkreisen Goslar und Osterode.

 

Unser Gasthaus

Um 1840 wurde das Zwickertsche Haus hier in Oldenrode erbaut. Dieses erwarb August Hillebrecht.

Seine Tochter Frederike heiratete 1868 den Schmied und Eisenhändler Albrecht Zwickert.

1884 wurde ein Branntweinhandel gegründet.

Und 1888 kam die Lizenz für einen Bierausschank hinzu.

In dieser Zeit war noch die Braunkohlegrube „Ernst“ im Betrieb. Diese zog Geschäftskunden an und es wurden die ersten 2 Gästezimmer eingerichtet in denen diese für ein oder auch mehrere Tage absteigen konnten. Aus diesem Grund wurden auch Möglichkeiten geschaffen um Pferde und Wagen pflegen und unterstellen zu können.

(Eine Drahtseilbahn ging ab „Braunkohle Ernst“ in Oldenrode bis nach Ildehausen)

Uralte Verträge, Lieferscheine und Rechnungen belegen das der Schnaps fässerweise aus Nordhausen und das Bier aus Einbeck und Seesen von der Felsenkellerbrauerei bezogen wurde.

Als Albrecht Z. 1929 im Alter von 87 Jahren starb, übernahm sein Sohn August (1871 – 1943) offiziell die Gastwirtschaft, die er schon viele Jahre geführt hatte.

Ein besonderes Ereignis war ein Kriegervereinsfest 1923 für das er die Bewirtung übernommen hatte. Wäschekörbeweise nahm er Millionen und Milliarden von Reichsmark ein, die aber über Nacht durch die Inflation nichts mehr Wert waren. Aber die noch vorhandenen Biere, Schnäpse und Weine konnten in harter Rentenmark verkauft werden.

August Zwickert heiratete 1903 Auguste, geb. Sander, ebenfalls aus Oldenrode. Sie hatten gemeinsam 3 Kinder. Emma, August und Wilhelm.

1933 übernahm der Sohn August die Gastwirtschaft.

Seine Schwester Emma führte gemeinsam mit der Mutter die Gastwirtschaft in den Kriegsjahren.

Parallel zur Gastwirtschaft wurde von Anfang an bis zum heutigen Tag die Landwirtschaft betrieben. (Allerdings war früher, im Gegensatz zu heute, die Landwirtschaft Haupterwerbsquelle)

Beide Brüder, August und Wilhelm, kehrten heil aus dem Krieg zurück.

1950 heiratete August Christa, geb. Koch.

Aus der Ehe gingen 2 Kinder hervor: Albrecht und Anna-Margareta.

Durch den Autobahnbau 1956 erlebte die Gastwirtschaft einen großen Aufschwung. Viele Arbeiter mussten untergebracht und verköstigt werden.

1957 wurde ein Saal und1965 mehrere Fremdenzimmer angebaut.

Der Saal wurde in den Jahren 1958 - 1963 auch als Kino genutzt.

1986 übernahm Sohn Albrecht Z. die Gastwirtschaft, die er bis heute mit seiner Frau Ingrid, geb. Hübscher führt, und feierten 1988 mit einem großen Fest das 100 jährige Jubiläum der Gastwirtschaft A. Zwickert.

Heute präsentiert sich die gastronomische Stätte, die Platz für ca. 150 Gäste bietet, als Treffpunkt für die Stammgäste und als Ort für Vereinsfeste, Versammlungen und vor allen Dingen für Familienfeste.

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